2017 – Ostern in Nord-Italien

An Ostern machte der Wetterbericht sehr schlechte voraussagen für unsere Region. Was soll man da machen? Lösung: In eine andere Region fahren 🙂 
Kurzentschlossen buchte ich ein Hotel in „San Pelegrino“ für 3 Nächte und ab ging es Richtung „Julierpass“ und „Malojapass“ … wär mir nicht in den Sinn gekommen die Strecke über den San Bernadino oder sogar Gotthard zu wählen – im Stau stehen ist nicht so mein Ding 🙂 

Das Wetter war gut und die Fahrt macht viel Spass. In „San Belegrino“ angekommen, habe ich mich schnell umgezogen und bin noch ins Dorf gefahren und habe mir dort ein „Coke“ gegönnt … Nein … kein „San Pelegrino“ … 🙂 

Am Abend habe ich dann noch eine Pizza gegessen, war jedoch etwas enttäuscht, denn unsere Pizzaria um die Ecke hat die wesentlich besseren als die dort 🙂
(TAG1: ca. 340km)

Am nächsten Tag machte ich dann eine kleine Rundreise um die Alpen, wovon der „Zambla Alta“ der beste Pass auf der Strecke war.Dafür entdeckte ich jedoch ein wunderschönes Tal durch grosse Schluchten wo man fast Angst haben könnte, dass ein riesiger Felsbrocken herabstürzen könnte. Die Strasse schlängelt sich durch das Tal und ich konnte das Motorrad schön links und rechts legen. (SP24 – Val Brembilla). (TAG2: ca. 250km)

Am nächsten morgen bin ich dann Richtung „Passo San Marco“ losgefahren. Hatte jedoch den ersten Hinweis übersehen, dass der Pass noch Wintersperre hat. Ich dachte es mir zwar schon, weil die Strasse sehr ruhig war und nur wenig Autos unterwegs gewesen sind. Kurz vor dem Anstieg war dann jedoch ein zweiter Hinweis und ich habe dann umgedreht und bin nochmals durch das schöne Tal vom Vortag Richtung Lecco am „Como See“ weitergefahren.Die Strecke dannach ist eher langweilig im Tal entlang. Und bin dann Richtung „Passo del Mortirollo“ gefahren. Dies war superschön! Kein Mensch, kein Auto und kein Motorrad auf der nur 2m breiten Strasse. Ich liebe solche Strassen! Aber es hatte mich schon ein bisschen gewundert, dass ich so alleine war. Natur Pur!

Nach der Tour hatte ich dann nachgeschaut, was das überhaupt für ein Pass war und musste feststellen, dass dieser offiziell noch Wintersperre hatte. Hmmm …. ich hatte kein Verbot gesehen…. OK, am Strassenrad war mal ein Schild was etwas komisch aussah und italienisch beschriftet. Vielleicht stand es dort drauf?!? Auf jedenfall war es kein Problem und wunderschön.
Ich hatte eigentlich geplant auch den „Vivione Pass“ zu fahren. Aber auch dort musste ich wegen Wintersperre umkehren. Es ist eben noch etwas zu früh, wenn man im April schon Pässe fahren will. An diesem Tag erreichte der gesamt Kilometerstand meines Motorrades 4000km. (TAG3: ca. 370km)

Am nächsten Tag ging es dann über die „Strada da Valmara“ (SP13) ins Tessin und weiter über Lukmanier nach Hause. (TAG4: ca. 380km)

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